SKG Obedience Beginners

Obedience

Klasse Beginners der SKG nach dem Reglement Obedience der Wettkampfordnung der SKG (Sportarten Agility, Mobility, Obedience), gültig ab 01.01.2025 (24 Seiten): Kapitel 6, S. 14-23. Die Klassen 1 bis 3 werden nach dem FCI-Reglement geführt (S. 4, 23).

Aufbau, 320 Punkte: 10 Übungen, jede mit einer Note von 0 bis 10 mal Koeffizient 2 bis 4: Platz in der Gruppe 30, Freifolge 40, Position aus der Bewegung 30, Heranrufen 30, Sprung 30, Voran senden in ein Viereck 40, Bringen 30, Kontrolle auf Distanz 40, Kegelgruppe 30, Gesamteindruck 20.

Qualifikation (S. 12): vorzüglich 256 bis 320 Punkte, sehr gut 224 bis 255,99, gut 192 bis 223,99, nicht klassiert 0 bis 191,99.

Zulassung (S. 8): Mindestalter 9 Monate; für Obedience 1, 2 und 3 gelten 12, 14 und 15 Monate.

Aufstieg (S. 12): Die Klasse Beginners ist freiwillig; der Aufstieg in Klasse 1 ist nach „vorzüglich“ möglich, ein Abstieg jederzeit. Ein Ausbildungskennzeichen (AKZ) gibt es nur, wenn alle 10 Übungen bestanden sind und mindestens „sehr gut“ erreicht wurde (S. 13).

Besonderheiten: Der Hundeführer darf die Vorführung einmalig bis zu 2 Minuten unterbrechen (S. 11) und den Hund verbal unterstützen, außer in der Gruppenübung (S. 11). Die provisorische Seniorenklasse der TKAMO ist nicht aufgenommen.

Übungen

10 Übungen, 320 Punkte insgesamt.

  • Liegen in der Gruppe

    30 Punkte

    Reglement 6.1, S. 14 („Platz in der Gruppe, 30 Sekunden“). Abstand 5 bis 7 m, 3 bis 5 Hunde (bei nicht durch 5 teilbarer Teilnehmerzahl bis 6); die Hundeführer gehen 5 m weg, ohne zurückzusehen, und drehen sich um; 30 Sekunden Platz. Hunde angeleint oder abgeleint. Aufstehen, aufsitzen oder mehr als eine Körperlänge kriechen: 0; Positionswechsel auf dem Rückweg: höchstens Note 5; Liegen auf der Seite: höchstens 7.

  • Freifolge

    40 Punkte

    Reglement 6.2, S. 15. Normalschritt: ein Kreis (Durchmesser 8 m, Richtung frei) und 15 Schritte geradeaus, dann Anhalten in der Grundposition. Verbale Bestätigung ist erlaubt. Nicht parallele Position: 1 bis 2 Noten Abzug; langsam: höchstens Note 6 bis 7; überwiegend mehr als 1 m entfernt: 0.

  • Positionen aus der Bewegung

    30 Punkte

    Reglement 6.3, S. 16. Der Hundeführer kündigt die Position an (Platz, Sitz oder Steh); zwischen zwei Kegeln im Abstand von 20 m muss der Hund sie einnehmen; der Hundeführer geht ohne Hund weiter, dreht sich auf Höhe des 2. Kegels um und kehrt zurück. Position vor dem Kommando, Anhalten des Hundeführers beim Kommando, Mitlaufen über eine Körperlänge, Wechsel vor dem Umdrehen oder keine Position: 0. Falsche Position: höchstens Note 6; Doppelkommando: 2 Noten Abzug; Körperhilfen: 1 bis 5; Wechsel nach dem Umdrehen: höchstens 7.

  • Abrufen

    30 Punkte

    Reglement 6.4, S. 17 („Heranrufen in die Grundposition“). Hund im Platz, Hundeführer 20 bis 25 m weg, ruft ihn in die Grund- oder Frontposition; mindestens schneller Trab. Positionswechsel vor dem ersten Rufen: höchstens Note 8; mehr als ein Rückrufkommando: Abzug, mehr als 2: höchstens 7. Kein Platz zu Beginn oder Kriechen über eine Körperlänge: 0.

  • Sprung über eine Hürde

    30 Punkte

    Reglement 6.5, S. 18. Hund in der Grundposition 2 bis 4 m vor der Hürde (Schulterhöhe, höchstens 50 cm); der Hundeführer geht herum, steht 2 bis 4 m dahinter und ruft den Hund über die Hürde; die Übung endet nach dem Rücksprung (so im Text). Beginnt der Hund selbstständig: höchstens Note 6; Berühren: höchstens 8; Abstehen, Umwerfen oder kein Sprung: 0.

  • In ein Quadrat schicken mit Platz

    40 Punkte

    Reglement 6.6, S. 19 („Voran senden in ein Viereck“). Viereck 3 x 3 m mit Kegeln markiert, Mitte 15 m vom Start, mindestens 3 bis 5 m vom Ringrand. Der Hund läuft gerade von vorne hinein; die Übung ist beendet, sobald alle 4 Pfoten gleichzeitig im Viereck sind - ein Platz wird in dieser Klasse nicht verlangt. Mindestens schneller Trab. Seitlich oder von hinten einlaufen: Abzug; langsam: höchstens Note 7; nicht alle 4 Pfoten gleichzeitig innen: höchstens 6; keine Pfote innen: 0.

  • Bringen auf ebener Erde

    30 Punkte

    Reglement 6.7, S. 20 („Bringen eines Gegenstandes“). Der Hundeführer legt, ohne die Grundposition zu verlassen, einen beliebigen eigenen oder fremden Gegenstand in einen Halbkreis hinter sich und dem Hund (fallen lassen, werfen oder legen), geht 10 m weg, ohne zurückzusehen, und dreht sich um; der Hund bringt ihn direkt und übergibt ihn in die Hand. Außerhalb des Bereichs: Wiederholung mit 2 Punkten Abzug; Positionswechsel vor dem Bringkommando: höchstens Note 8; Start vor Erreichen der 10 m: 0, danach höchstens 6. Einmaliges Nachfassen ist erlaubt. Fallenlassen und wieder aufnehmen: höchstens 8 (S. 9).

  • Distanzkontrolle

    40 Punkte

    Reglement 6.8, S. 21 („Kontrolle auf Distanz“). Hund im Platz, Hundeführer 1,5 bis 3 m entfernt; zwei Positionen (Sitz, Platz) je einmal, die letzte ist Platz; der Wettkampfleiter zeigt sie mit einer Tafel spätestens alle 5 Sekunden an. Mindestens ein Wechsel auf Distanz nötig. Wechsel während der Rückkehr: höchstens Note 8; letzte Position (Platz) nicht eingenommen: höchstens 7; kein Platz zu Beginn oder Verschieben um mehr als eine Körperlänge: 0.

  • Um eine Pylonengruppe/Tonne herumschicken

    30 Punkte

    Reglement 6.9, S. 22 („Um einen Kegelgruppe herumschicken“). Der Hund steht 10 m von der Kegelgruppe entfernt (3 bis 6 Kegel, 40 bis 50 cm hoch, S. 6); er umrundet sie auf Anweisung und kehrt zurück. Nach dem Umrunden (ca. 1 m dahinter) darf der Hundeführer die Grundposition für das Zurückrufen verlassen. Selbstständiger Start: höchstens Note 8; Gruppe erreicht, aber nicht umrundet: höchstens 5; Drehen vor der Gruppe: 0.

  • Gesamteindruck

    20 Punkte

    Reglement 6.10, S. 23. Verlässt der Hund den Ring oder versäubert er sich im Ring: 0; verlässt er den Hundeführer, bleibt aber im Ring: höchstens Note 5.

Zusammenfassung ohne Gewähr. Verbindlich ist ausschließlich die jeweils gültige Prüfungsordnung des VDH, des ÖKV, der SKG bzw. der FCI. Hinterlegter Stand: 2025.

Auf diese Prüfung hintrainieren

In Dogity lässt sich SKG Obedience Beginners als Ziel setzen. Daraus entsteht ein Wochenplan, der schwache Übungen häufiger einplant, und jedes Training wird mit Bewertung und Notizen festgehalten.

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